

Mt. Kenia

Die Fahrt auf dieser Etappe führt zum größten Teil über Asphaltstraßen, so dass wir zügig vorankommen. Wir gelangen bei Embu auf die „Ringroad“, so genannt, da sie das Mt. Kenia Massiv im Ganzen umrundet. Wir nehmen die östliche Route und biegen vor dem Ort Ngeru auf einer guten Piste zu dem Ort Chogoria ab. Dort beginnt die gleichnamige Route zur Besteigung des Mt. Kenia. Neben den anderen Routen Naro Moru, Sirimon, Bruguret und Timau ist die Chogoria-Route die längste und auch die landschaftlich schönste. Der Eingang zum Nationalpark ist etwa 30 Km von der Ringroad entfernt. Die Piste, die durch Bergwald und Bambuszonen führt, ist stellenweise sehr schlecht. Unterwegs kommen wir gelegentlich an kleinen Siedlungen und Plantagen vorbei.
Nach ca. zwei Stunden Fahrt erreichen wir den Parkeingang in unmittelbarer Nähe der Meru-Mt. Kenia Lodge, die auf einem weiten Plateau am Rande des Hochmoors in 2.950m Höhe liegt. Hier in den Bandas der Lodge wollen wir die folgenden zwei Nächte verbringen.




Hier oben merkt man schon die Höhe. Zum Glück ist das Wetter heute sehr schön und die Temperaturen sind angenehm. Wir entladen das Gepäck und beziehen die Hütten, die geräumig, zweckmäßig eingerichtet und sauber sind. Auch Duschen und Toiletten sind vorhanden. Eine der Hütten dient als Küche und Aufenthaltsraum. Danach ist „Freizeit“ und wir nehmen die umliegende Gegend bei einem Spaziergang genauer unter die Lupe.



Den nächsten Tag nutzen wir zu ausgiebigen Wanderungen in der näheren und weiteren Umgebung und freuen uns immer wieder über die eindrucksvolle Landschaft der Berg- und Gipfelregion. Am Abend verschlechtert sich das Wetter und es wird deutlich kühler als gestern. Daher trifft es sich gut, dass uns die geräumige Aufenthaltshütte zur Verfügung steht. Zu unserem Entsetzen beginnt es während des Frühstücks am nächsten Morgen leicht zu nieseln und sogleich denken wir an die Rückfahrt auf der größtenteils erbärmlichen Piste. Daher beeilen wir uns mit dem Beladen des Lkw und verlassen den Platz.
So schnell es die Strecke zulässt, geht es bergab, aber noch hält sich das Nieseln in Grenzen. Doch kurz bevor wir den Ort Chogoria erreichen, wird das Nieseln zum Regen und als wir die Ringroad erreichen, schüttet es wie aus Eimern. Im Nu ist die Plane herunter gelassen und so fahren wir weiter in Richtung Meru Stadt in Erwartung, dem Regen bald zu entgehen.
Als wir die Stadt Meru erreichen, hat sich das Wetter gebessert und die Sonne zeigt sich langsam wieder. Wir machen eine Rast, die wir für Einkäufe und eine kleine Erfrischung in einem Straßencafe nutzen. Nach einer kurzen Fahrt erreichen wir den Ort Isiolo, wo die Asphaltstraße endgültig endet und die „Wildnis“ mit übler Piste beginnt.

Hier vertreten wir uns die Beine, laufen zur Moschee und schauen uns auf dem Markt um, bevor wir die Fahrt zum Buffalo Springs Reserve fortsetzen.Buffalo Springs Nationalpark

Etwa 30 Km von Isiolo entfernt befindet sich der südliche Eingang zum Buffalo Springs Nationalpark. Hier verlassen wir die holprige Piste. Nachdem wir am Gate die Formalitäten erledigt haben und die beiden uns zugeteilten Parkranger an der Rangerstation abgeholt haben, fahren wir mit ihnen zu einer Campsite am Fluss, wo wir die Zelte für zwei Nächte aufschlagen.
Der Park liegt in einer dornigen Buschlandschaft, umgeben von Vulkanhügeln. Wahrzeichen ist der Ol Olokwe Felskegel (2.000m). Nördliche Grenze ist der Ewaso Ngiro Fluss, der das ganze Jahr Wasser führt und von dichten Galeriewäldern und den typischen Dumpalmen gesäumt wird. Jenseits des Flusses beginnt der Samburu Nationalpark .

Die gesamte Region ist große Teile des Jahres hindurch sehr trocken, so dass hier viele Tiere beheimatet sind, die unter diesen Bedingungen leben können, z.B. Oryx Antilopen, Grevy Zebras, Gerenuks (Giraffengazellen). Angezogen vom breiten Fluss leben hier viele Elefanten, Krokodile, Flusspferde und Wasserböcke.
Die Ranger haben uns einen besonders schönen und schattigen Rastplatz ausgesucht, der an einem kleinen Flüsschen liegt. Die Geräusche eines kleinen Wasserfalls und das Zwitschern der Webervögel und Glanzstare dringen zu uns herüber. Nachdem wir uns hier gut eingerichtet haben, machen wir eine erste Fotopirsch.


Am nächsten Morgen zieht es uns dann zu der Quelle von „Buffalo Springs“, die dem Park ihren Namen gegeben hat. Hier tritt glasklares Wasser aus dem Boden, das von einer Mauer eingesäumt ist. In der ausgedörrten Landschaft wirkt diese Stelle wie ein kleines Paradies und bringt uns wohltuende Abkühlung in der Hitze des Tages.
Es dauert nur wenige Minuten, bis wir uns ins kühle Nass gestürzt haben, obwohl der Einstieg durch die schroffen und glitschigen Mauerränder gefährlich ist.Von diesem Bassin aus läuft das Wasser in einen benachbarten kleinen Teich, in dem wir uns waschen können. In der Quelle selbst ist das nicht angebracht.
Eine Herde von Pavianen beobachtet uns aus sicherer Entfernung und sieht es bestimmt nicht gerne, dass ihr Revier von Fremden besetzt wird.
Auf der Rückfahrt zum Camp hoffen wir auf weitere Tierbegegnungen – es „fehlen“ uns vor allem noch Elefanten. Zunächst tut sich nichts, aber plötzlich kurz vor dem Camp treffen wir auf größere Gruppen, die auch Babys mitführen. Wir nehmen uns viel Zeit, dieses Szenario zu beobachten und zu genießen.


Zwei schöne und erlebnisreiche Tage im Park liegen hinter uns und es geht weiter zum nächsten Etappenziel.Archers Post - Mathews Range - Losai Nationalpark
Vorher müssen wir jedoch im Dorf Archers Post einen Stopp einlegen, da Friedhelm an den Streben der Dachbox einige Schweißarbeiten vornehmen muss. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Aufstockung der Getränkevorräte und schlendern ein wenig durch das Dorf.



Nachdem wir alles Nötige erledigt haben, begeben wir uns wieder auf die extrem schlechte Waschbrettpiste mit dem hochtrabenden Namen „Trans-East-Afrika Highway“ Richtung Norden.
Wir fahren durch die eindrucksvolle Berglandschaft mit dem Ol Olokwe Felskegel (2.000m) und den Lenkiyio-Hills mit dem Mathews Peak (2.375m).Immer wieder müssen wir Wadis und ausgetrocknete Flüsse überqueren. Am Ufer eines der Flüsse finden wir in einem kleinen schattigen Wäldchen einen schönen Platz für die Mittagsrast.
Vom angenehmen Schatten geht es zurück auf die „heiße“ Piste. Noch eine ganze Weile begleitet uns links der Piste die grandiose Bergkette der Mathews Range. Nach etwa zwei Stunden erreichen wir den größeren Ort Laisamis, wo wir den Highway verlassen und in den Losai Nationalpark abbiegen. Der Park bietet wilde Halbwüsten, eindrucksvolle Hügelformationen mit spektakulären Gipfeln, weite Ebenen und Akazienwälder, die sich an Flüssen, die die größte Zeit des Jahres kein Wasser führen, entlang ziehen. Besonders augenfällig sind die Gipfel des Mt. Moile und des 1.419m hohen Mt. Losai.Am Rande einer Hügelkette schlagen wir die Zelte auf und genießen die reizvolle Landschaft um uns herum. Hin und wieder sieht man in der Ferne Hirten, die mit ihren Ziegen und Rindern vorbei ziehen, aber von uns keine Notiz nehmen.



Wir befinden uns bereits in den nord-westlichen Gebieten des Losai Parks und erreichen die grandiose Bergkette der Ndoto Mountains mit dem gleichnamigen Ndoto- Gipfel (2.637m).Ndoto Mountains – South Horr

Die Ndoto-Berge sind der zentrale Teil einer durchgehenden Bergkette, die aus den Abschnitten Mathews Range, Lenkiyio Hills, Ndoto Mountains und Mt. Ngiro Range besteht. Sie erstreckt sich in einem langen Streifen von über 300km Länge zwischen Samburu im Süden bis zur Südspitze des Turkana Sees im Norden. Die gesamte Region ist sehr abgeschieden und schwach besiedelt. Nur vereinzelt gibt es winzige Dörfer.Die Piste führt mitten durch das Zentrum der Berge und wir sind fasziniert von der Vielfalt der einzelnen Felsformationen.
Unsere Mittagsrast nehmen wir zum Anlass, ein wenig durch die Landschaft zu streifen und die spektakulärsten Motive mit der Kamera fest zu halten.


Nach einiger Zeit entdecken wir in der Ferne ein kleines Dorf. Es scheint eine Missionsstation zu sein, da es einige Häuser gibt, die den üblichen Standard übersteigen. Wir wollen versuchen, hier etwas Fleisch zu bekommen.


Wir gehen auf eine Hütte mit dem Schild „Bismillahi Butchery“ zu und finden auch tatsächlich in der „Auslage“ das Gewünschte.Auf dem Dorfplatz schauen wir uns ein wenig um und mit etwas List und Tücke gelingen uns einige Fotos.



Wir verlassen das Dorf und fahren weiter Richtung South Horr, am Fuße der Ngiro-Range gelegen. Die Forest-Campsite, die wir ursprünglich anvisiert haben, ist leider geschlossen, aber die Suche nach einer Alternative fällt nicht schwer, da die neue, noch im Aufbau befindliche Campsite, unmittelbar gegenüber liegt.
Hier werden wir die Nacht verbringen. Nach dem üblichen Abladen des Lkw und dem Aufbau der Küche und der Zelte können wir zum ersten Mal nach mehreren Tagen wieder duschen. Das Wasser ist zwar kalt, aber die „Campstaff“ schmeißt sofort „den Ofen“ an, um das Duschwasser aufzuheizen.
Am nächsten Morgen setzen wir die Fahrt Richtung Norden zum Lake Turkana fort. Die ganze Zeit über führt uns der Weg entlang der Mt. Ngiru Bergkette durch das Horr Valley.Mt. Kulal
Nach ca. 30km biegen wir rechts auf die Piste Richtung Kargi und Marsabit ab, die später in eine andere Piste mündet, die dann zum Mt. Kulal führt.

Die Fahrspur verläuft ständig zum Teil sehr steil bergauf und man hat dabei tolle Ausblicke auf die Lavawüste am Fuß des Berges und auf den Turkanasee. Auf dem Weg nach oben sieht man steil abfallende Felswände und tiefe Schluchten, die mit subtropischen Wäldern dicht bewachsen sind.
Immer wieder halten wir an, um diese eindrucksvolle Landschaft zu bewundern. Man merkt hier sehr stark den Klimaunterschied zwischen den heißen Ebenen von Samburu und Losai und den Bergregionen des Kulal mit 2.285m Höhe. Dann erreichen wir schließlich die Missionsstation Gatab mit einer kleinen Samburu Ansiedlung. Früher war diese Bergregion völlig unbewohnt, jedoch nach der Errichtung der Mission und einer Forschungsstation Ende der siebziger Jahre haben sich einige Samburufamilien mit ihren Herden angesiedelt. Hierbei spielte auch eine Rolle, dass diese Region ganzjährig ausreichend Wasser und Feuchtigkeit für Mensch und Tier bietet, denn der Berg trennt die Weiten der Chalbi-Wüste vom Turkanasee, der von lebensfeindlichen Lavafeldern umgebenen ist.Oberhalb des Dorfes, auf einer großen Lichtung im Bergwald, dürfen wir die Zelte aufbauen, ein schöner Platz. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick auf den Turkanasee.

Der Name Kulal bedeutet „Berg der Winde“, weil starke Winde aus der Chalbi Wüste permanent in westliche Richtung zum Turkana See über den Berg hinweg wehen. Daher kommt es auch, dass viele freistehende Bäume in höheren Lagen in Windrichtung wachsen.


Nach und nach bekommen wir Besuch aus dem nahegelegenen Dorf. Die Leute sind sehr freundlich und interessieren sich dafür, was auf dem Platz passiert, denn Besucher gibt es hier sicher nur selten.

Das schöne Wetter nutzen wir für Wanderungen durch die Wälder, die Ausblicke auf den Regenwald und die umliegenden Berge ermöglichen. Auch relaxen kommt nicht zu kurz.
Am Abend sitzen wir an der Abbruchkante am Rande der Campsite und warten gespannt auf den Sonnenuntergang über dem Turkanasee. Unsere Erwartungen werden weit übertroffen und all die vielen Fotos können die augenblickliche Stimmung nicht wiedergeben.



Der übliche Morgennebel macht den Aufbruch nicht gerade angenehm, denn es ist nicht nur sehr feucht, sondern auch windig und kalt. Wir können aber froh sein, dass wir wenigstens die letzten zwei Tage mit gutem Wetter erleben konnten. Wir fahren zurück zur Hauptpiste von South Horr nach Loyengalani.
Turkana See – Loyengalani

Nach mühsamer Fahrt über miserable Lavapiste erreichen wir gut durchgeschüttelt die „Von-Höhnel-Bucht“ am Südende des Turkana Sees. Wie aus dem Nichts taucht aus der verbrannten Landschaft der türkisfarbener See auf. Den Anblick kann man mit Worten nicht beschreiben.
Von unserem Standpunkt aus blickt man auf die Südinsel, die größte der drei im See liegenden Inseln (Zentralinsel, Nordinsel). Der Rumpelstrecke folgen wir noch etwa eine Stunde, bis wir den Hauptort Loyengalani am Ostufer des Sees erreichen.

In der Oasis Lodge haben wir für zwei Nächte Zimmer gemietet und treffen einmal mehr unseren langjährigen Bekannten Wolfgang (Prinz von Loyengalani), den Inhaber der Lodge. Diese liegt in einem parkähnlichen Palmenhain mit zwei großen Swimmingpools, die mit glasklarem Quellwasser gespeist werden.
Dieses Anwesen wirkt wie eine kleine Insel inmitten einer trostlosen, wilden und menschenfeindlichen Landschaft. Nachdem wir an der Bar einen „Anleger“ (Begrüßungstrunk) genommen haben, laden wir die nötigsten Sachen vom Lkw ab und beziehen die Zimmer. Kochen brauchen wir nicht, denn wir haben „fischreiche Vollpension“. Wir genießen die Zeit auf „der Insel“ und sind froh, dass hier ein beständiger und erfrischender Wind, der vom Mt. Kulal herab weht, herrscht. So lässt sich die extreme Hitze in der Umgebung gut ertragen. Die meiste Zeit verbringt man am Pool oder an der Bar.


Teresa und ich gehen am Nachmittag mit einem Führer in das Dorf, dass unmittelbar vor den Toren der Lodge beginnt. Einen Führer halten wir für sinnvoll, da wir fotografieren wollen und sich manchmal die Verständigung und die Verhandlungen dabei ohne Führer schwierig gestalten können.
Dank unseres Führers kommen wir gut durch das Hüttenlabyrinth und können so die geeigneten Motive aussuchen und mit den Turkanaleuten sprechen.






El Molo - Bucht

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in der Lodge machen wir einen Abstecher in die El Molo Bucht des Turkana Sees, die nur etwa 10km von Loyengalani entfernt liegt. Hier in der Bucht lebt der gleichnamige Stamm der El Molo, mit ca. 500 Menschen das kleinste Volk Kenias.
Sie leben immer noch in der Hauptsache vom Fischfang, gehen aber gelegentlich auch zur Jagd und versuchen sich auch in der Rinderzucht. Beim Fischfang benutzen sie Flöße, die aus drei Dum-Palmenstämmen zusammen gebunden werden. Größere Fische werden mit Harpunen gefangen. Diese werden zerlegt und in der Sonne getrocknet und sind so nahezu unbegrenzt haltbar. Wir werden freundlich empfangen und haben Zeit, das Dorf kennen zu lernen.


Wir schlendern zwischen den Hütten herum und nehmen Kontakt mit den Menschen auf. Auf dem Hauptplatz des Dorfes, neben einer Gemeinschaftshütte, haben die Frauen auf die Schnelle einen kleinen Souvenirmarkt zusammen gestellt, nachdem sie uns in der Ferne ankommen sahen. Wir haben sie auch nicht enttäuscht und einige Sachen gekauft.





In der Gemeinschaftshütte sitzen einige Männer zusammen und vertreiben sich die Zeit mit dem in ganz Afrika verbreiteten Brettspiel „Bao“. Auch der Dorfschule statten wir einen Besuch ab und die Kinder empfangen uns mit einigen schönen Liedern.
Den Gesang der Kinder nehmen wir als Abschiedsgeste und gehen zurück durch das Dorf zu unserem abseits stehenden Lkw.Zurück in der Oasis-Lodge in Loyengalani erholen wir uns unter Palmen im geliebten Swimmingpool von der „heißen Aktion El Molo“. Auch der ein oder andere Drink weckt die Lebensgeister wieder. Am Abend erwartet uns ein besonderes Spektakel – Wolfgang hat für uns zum Abschied eine Tanzvorführung der Turkana organisiert.





Die Überraschung ist voll gelungen. Die Tanzgruppe von mehr als 20 Leuten erscheint natürlich in traditioneller Kleidung und mit großem Engagement und Lebensfreude, die sich automatisch auf die Zuschauer überträgt. Mit vielen Gesängen und Tänzen bezaubern sie uns bis spät in die Nacht. Am nächsten Morgen packen wir unsere Sachen zusammen, beladen den Lkw und verabschieden uns schweren Herzens von Loyengalani.
Sibiloi Nationalpark

Wir steuern das nächste Ziel, den Sibiloi Nationalpark am Ufer des Turkanasees im äußersten Norden Kenias an. Die Piste wird etwas besser und die von der Sonne verbrannten Lavafelder werden seltener und gehen langsam über in sandige Abschnitte.

Um die Mittagszeit, nach dem wir lange nach einem Schattenbaum gesucht haben, gelangen wir an einen Brunnen des Gabrastammes und machen hier eine Mittagsrast. Der Versuch, einige Fotos am Brunnen zu machen, stößt auf Ablehnung der Nomaden, die gerade ihre Tiere tränken. Deshalb bauen wir den „Mittagstisch“ in angemessener Entfernung auf.
Am frühen Nachmittag erreichen wir das Gate des Sibiloi-Nationalparks. Nach Erledigung der üblichen Formalitäten geht es weiter. Als Erstes suchen wir einen bestimmten Campingplatz, den wir von früheren Reisen her schon kennen, denn im Park ist wildes Campen nicht erlaubt.
Irgendwie haben wir den richtigen Abzweig verpasst und stellen nach langer Zeit fest, dass wir viel zu weit gefahren sind. Wir kehren um und müssen eine große Strecke zurück fahren, bis wir endlich das Hinweisschild finden.
Der schöne Platz liegt in einem kleinen Wäldchen an einem ausgetrockneten Fluss. Da es schon relativ spät ist, beeilen wir uns mit dem Campaufbau, um das Tageslicht auszunutzen.
Hier bleiben wir zwei Tage, in denen wir den „versteinerten Wald“ und die Ausgrabungsstätte Koobi Fora an der Alia Bay des Turkana Sees besuchen wollen.




Der Park ist der nördlichste Nationalpark Kenias, eine gottverlassene, windige Gegend, in der man kein Leben vermuten würde. Dennoch gibt es auch hier wieder einige Tierarten, die sich dieser Trockenheit angepasst haben z.B. Strauße, Giraffengazellen, Grevy Zebras und Oryx Antilopen. Am See gibt es eine große Ansammlung von Nilkrokodilen, aber leider haben wir keine zu Gesicht bekommen. Eine besondere Attraktion ist der „versteinerte Wald“ mit Resten versteinerter Bäume, die belegen, dass es hier vor Millionen Jahren große Waldflächen gegeben hat. Nach etwa einstündiger Fahrt sind wir im versteinerten Wald angekommen und schwärmen in das Gelände aus, um die bizarre und einmalige Landschaft zu erkunden.




Der Ausflug war trotz der Tageshitze äußerst interessant und wir freuen uns jetzt auf den schattigen Platz am Camp.
Am nächsten Morgen geht die Fahrt im Park weiter Richtung Koobi Fora, dem weltberühmten Hauptquartier der Wissenschaftler um den Archäologen Richard Leakey. Je näher wir dem See kommen, umso sandiger wird die Piste, so dass wir den Allradgang einlegen müssen. Mühsam geht es weiter, aber in Sichtweite der Gebäude bleiben wir stecken – buddeln ist angesagt. Mit vereinten Kräften schaffen wir es, den Lkw wieder flott zu machen.

Wenige Minuten später erreichen das Seeufer und das Museumsgebäude. Diese Region gilt als die Wiege der Menschheit, da hier in den siebziger Jahren Schädel und Knochen des „Homo habilis“, ein direkter Vorfahre des heutigen Menschen und auch viele interessante Tierfossilien u.a. Riesenschildkröten und Krokodile gefunden wurden. Unmittelbar am Seeufer befindet sich ein kleines Museum, in dem verschiedene Funde ausgestellt werden.
Nach einer kurzen Verschnaufpause am Seeufer gehen wir in das Museum und schauen uns die Exponate (Originale und Nachbildungen) in Ruhe an.



Nicht weit vom Museum gibt es zwei Hütten, die um die Fundstellen der Originalfossilien eines Krokodils und einer Riesenschildkröte errichtet wurden. Beide Stellen besuchen wir und verbinden den Aufenthalt mit unserer Mittagspause im Schatten einer der Hütten.


Nachdem wir den Führer am Gate wieder abgesetzt haben, fahren wir weiter nach Norden und verlassen nach einiger Zeit den Sibiloi Nationalpark.
Turkana See - Ileret

Vom Park aus ist es jetzt nicht mehr weit zu dem Ort Ileret, der auf einem Hügel in Ufernähe des Turkana Sees liegt. Bevor wir zum Seeufer hinunter fahren, kaufen wir Getränke und versuchen auch die Wasservorräte zu ergänzen. Getränke gibt es, Wasser, das wir dringend benötigen, können wir hier leider nicht bekommen. Wir müssen uns halt mit den Restvorräten einschränken, bis es unterwegs wieder eine Gelegenheit zum „Tanken“ gibt.
Unmittelbar am Seeufer bauen wir das Camp auf und danach ist als Erstes Baden angesagt, um sich zu erfrischen und dem Körper eine „Generalreinigung“ zu gönnen.

Bei den Fischern fragen wir dann sogleich nach Fisch für das Abendessen und müssen leider erfahren, dass es heute keinen Fisch mehr gibt. Sie wollen am nächsten Morgen für uns Nilbarsch und Tilapias fangen, die wir dann leider erst am nächsten Abend zubereiten können. Am Morgen warten wir sehnsüchtig auf die Fischer und sehen bald am Horizont das Boot.





Die „erfrischende“ Zeit am See ist leider vorbei und wir begeben uns nun wieder in die übliche steinig-staubige Welt der Halbwüste.Oase Derati

Die Fahrt vom See nach Derati bleibt nicht in schöner Erinnerung, denn die Piste ist, wie schon erwähnt, miserabel. Wichtig ist, dass wir den Gedanken an Wasserfassen nicht aus dem Kopf verlieren, aber es wird auf dieser Etappe sicher nicht leicht sein, welches zu finden. Unsere Hoffnung konzentriert sich jetzt auf die Oase Derati. Wir sind am Ziel. Wir laufen durch den kleinen Palmenhain und stellen fest, dass die neben der Piste liegenden Brunnen leer sind, es gibt nur Wasser für Tiere. Im hinteren Bereich der Oase treffen wir auf einige Soldaten aus der nahegelegenen Polizeistation, die sich neben einem anderen Brunnen niedergelassen haben. Hier finden wir dann sehr gutes Trinkwasser, mit dem wir die Kanister füllen können. Damit wäre das Hauptproblem behoben.




Frohen Mutes können wir jetzt die Weiterreise Richtung North Horr fortsetzen. Zunächst gibt es noch vereinzelt Vegetation mit Akazienbüschen, aber von Stunde zu Stunde wird die Landschaft immer karger und schließlich verwandelt sie sich in Ebenen mit Geröll, Schotter und Sand. Weit und breit kein Leben, in der Ferne hin und wieder leichte, kaum wahrnehmbare Erhebungen.
Nach langer Zeit taucht gelegentlich wieder etwas Buschland auf und in der Nähe von der winzigen Ansiedlung Hurran Hurra hat die Suche nach einem geeigneten und schattigen Platz endlich ein Ende, denn wir finden eine Stelle, an der es wenigstens einige Akazienbäume gibt. Wir haben kaum eine andere Wahl und bleiben hier.



Der Platz ist dennoch etwas Besonderes, da er die endlose Weite und die absolute Stille eindrucksvoll wiedergibt. Wir belohnen uns für die heutigen Strapazen für Mensch und Material und holen den Turkanafisch aus der Kühlbox, der uns an diesem Abend besonders gut schmecken wird.
Der Abschluss des Tages mit einem spektakulären Sonnenuntergang rundet das Erlebnis „Wildnis Afrika“ ab. Ziel des morgigen Tages wird der Ort North Horr sein, das Tor zur Chalbi-Wüste.North Horr

Bald ändert sich das Landschaftsbild, die Vegetation nimmt zu und die Piste wird langsam angenehmer. Je näher wir North Horr kommen, nimmt die Buschsavanne zu und immer mehr kleine Abschnitte mit Palmen tauchen auf. Auch der Sand nimmt zu und an manchen Stellen haben wir es mit leichten Verwehungen zu tun. Dann erscheint am Horizont ein großer Kegelberg, das Wahrzeichen von North Horr.
Dort angekommen laufen wir wie üblich erst einmal durch das Dorf, schauen uns die Kirche, die Moschee und die typischen Häuser an und suchen nach einer Duka (Pinte), wo es etwas zu trinken gibt.



Vor der Weiterfahrt müssen wir noch die Vorräte überprüfen, aber viel wird hier nicht zu kaufen sein. Am Ausgang von North Horr kommen wir am Brunnen des Ortes vorbei. Hier bleiben wir einen Moment stehen und schauen dem Treiben an der Viehtränke zu. Dann geht es geradewegs in die Chalbi-Wüste, wo uns wieder die wilde Landschaft empfängt.

Chalbi Wüste – Oase Galacha

North Horr liegt hinter uns und zunächst fahren wir durch Sanddünen, die dann nach und nach in eine sandige Ebene ohne jegliche Vegetation münden. Bis zu dem nächsten Ziel, der Oase Galacha Dida, sind es ca. 70km auf flacher Piste, die gut zu bewältigen ist.


Nach ca. zwei Stunden Fahrt beginnt langsam wieder die Vegetation und immer wieder tauchen rechts und links der Piste vereinzelt und dann in Gruppen Palmen auf, die aber schnell zunehmen und erkennen lassen, dass es bald Wasser geben muss. Wir erreichen einen großen Palmenhain und erblicken einen Brunnen sowie einige Nomaden mit Kamelen – die Oase Galacha liegt vor uns. Hier bleiben wir für zwei Nächte.




Direkt neben der Quelle in einem kleinen Palmenwäldchen schlagen wir die Zelte auf. So sind wir vor der Tageshitze geschützt und haben es nicht weit zum Wasser. An der ummauerten Tränke unweit der Quelle sehen wir öfters Nomaden mit ihren kleinen Herden von Kamelen und Ziegen, die die Tiere tränken. Uns bleibt viel Zeit zum Erkunden der näheren Umgebung, zum Baden und Relaxen.



Auf der Weiterfahrt Richtung Marsabit, etwa 120km entfernt, bleibt die Piste zunächst unverändert sandig und gut befahrbar, aber je weiter wir fahren, umso mehr weicht der Sand einer üblen Wellblechpiste mit grobem Lavageröll.
Der Weg steigt langsam an und bis nach Marsabit, das 1400m hoch liegt, müssen wir eine große Steigung überwinden, wobei die letzten Kilometer in Serpentinen zu bewältigen sind. Plötzlich gibt der Lkw von Zeit zu Zeit bedrohliche Geräusche von sich, die wir uns zunächst nicht erklären können.

Wir fahren aber weiter, doch die Geräusche werden häufiger und stärker und plötzlich gibt es einen hässlichen, metallischen Knall und jetzt wird es Zeit anzuhalten, um nachzusehen, was eigentlich los ist. Friedhelm besichtigt das Auto von unten und stellt fest, dass der „Hauptfederbolzen“ auf der hinteren Achse gebrochen ist und so die gesamte Hinterachse die Spur der Reifen verändert hat. Wir haben keine andere Wahl, als zu versuchen, uns nach Marsabit durchzuschlagen, um in der dortigen Werkstatt Ersatzteile zu finden, denn hier an dieser Stelle wird sicher keine Hilfe zu erwarten sein. Also fahren wir ganz langsam die Serpentinenpiste hinauf, um nicht noch mehr Schaden anzurichten.
Marsabit Nationalpark
Dann haben wir es geschafft, den Lkw den Berg hinauf zu bringen, Marsabit ist erreicht. Die Hitze der Wüste ist vergessen und eine angenehm kühle Bergluft umgibt uns. Wir fahren direkt zum Marktplatz und versuchen, eine Werkstatt aufzutreiben.


Zufällig treffen wir einen alten Freund, den wir schon bei einigen Touren in und um Marsabit hilfreich zu Seite hatten. Schnell haben wir ihm die Lage erklärt und er wird sich sofort darum kümmern, einen neuen Bolzen zu bekommen oder den alten schweißen zu lassen. Das Problem ist, dass heute Sonntag ist und auch in der Wildnis richten sich einige Leute danach. Bevor wir zur Campsite fahren, machen wir noch die nötigsten Einkäufe. Wir fahren die kurze Strecke zum Marsabit Nationalpark hinauf, bei dessen Gate die Campsite liegt. Auf dem Weg dorthin hat sich die „technische Lage“ deutlich verschlechtert und wir können den Lkw kaum noch lenken und scharfe Kurven sind kaum zu meistern. Kurz vor dem Gate steigen wir alle ab, um das Auto zu „leichtern“ und so schaffen wir auch noch die letzte Kurve. Die wenigen Meter bis zur Campsite laufen wir hinter dem Lkw her und sind schließlich am Ziel.


Auf einer Waldlichtung schlagen wir die Zelte auf und richten uns wie üblich ein. Hier wollen wir zwei Tage bleiben, um auch im angrenzenden Nationalpark die Kraterseen Sokorte und Paradise, die vulkanischen Ursprungs sind, zu besuchen.


Am nächsten Tag kommt unser Bekannter zusammen mit einem Mechaniker aus Marsabit und bringt einen ganz neuen Bolzen mit, so dass der Reparatur nichts mehr im Wege steht. Wir lungern auf dem Platz herum und schauen hin und wieder Friedhelm und dem Mechaniker bei der Arbeit zu.




Marsabit mit dem Karatin-Gipfel (1707m) und der ihn umgebende Regenwald, ist eine grüne Insel inmitten großer Trockenheit. Die heiße Luft aus den Ebenen steigt abends oft den Berg hinauf und schlägt sich als Nebel, manchmal auch als Regen an den Hängen nieder. So entstand der dichte Bergregenwald, der viele Tiere beherbergt.

Unser Bekannter hat für den Tag einen Landcruiser mit Fahrer organisiert, der uns in kleinen Gruppen durch den Park fahren soll, da der Lkw hierfür, wie man sieht, nicht zur Verfügung steht. Wir beide fahren mit der ersten Gruppe.
Nach einer knappen Stunde tut sich plötzlich der Wald auf und gibt den Blick auf den malerischen, kreisrunden Sokorte See frei. Der See führt wegen der Trockenheit kein Wasser und auch Tiere sind nicht zu sehen. Wir verweilen in der Nähe der Lodge und warten, ob sich nicht doch noch Tiere zeigen. Es dauert nicht lange und eine kleine Herde Elefanten überquert den ausgetrockneten, nur noch mit einer Schlammschicht bedeckten Seeboden.



Nun fahren wir weiter in den Wald hinein. Die Piste wird jetzt zusehends schlechter. Dann versperrt auch noch ein umgefallener Baum die Fahrbahn. Mit vereinten Kräften können wir das Hindernis zum Glück zur Seite schieben.

Nach einer knappen Stunde erreichen wir den Paradise Kratersee, der seinem Namen alle Ehre macht. Auch hier in dieser schönen Landschaft verweilen wir einige Zeit und genießen den eindrucksvollen Blick. Im Gegensatz zum Sokorte gibt es hier noch etwas Wasser im See.


Wir fahren bald zur Campsite zurück, da die nächste Gruppe für ihren Tripp sicher schon in den Startlöchern steht. Der Lkw ist inzwischen kurz vor der „Fertigstellung“, so dass der Weiterfahrt am nächsten Morgen nichts mehr im Wege stehen dürfte.
Isiolo - Nairobi
Da wir durch die Panne einen Tag „verloren“ haben, müssen wir auf der Rückfahrt etwas mehr Gas geben und einen „Fahrtag“ einlegen. Wir wollen versuchen, so weit wie möglich voran zu kommen, um die Reststrecke bis Nairobi sinnvoll einzuteilen. In Marsabit sind wir wieder auf dem „East-African-Highway“, das bedeutet Waschbrettpiste ohne Ende. Um die Mittagszeit machen wir wie üblich Lunchpause nahe der Straße.



Der größte Teil der Strecke liegt hinter uns. Kurz vor Archers Post sehen wir am Straßenrand eine Gruppe Samburu, die Holzkohle zum Kauf anbietet. Diese Gelegenheit müssen wir nutzen, da der Vorrat zur Neige geht. Durch die vorbei fahrenden Autos bekommen wir eine richtige Staubdusche, die sich wie Nebel auf die umliegende Landschaft legt.
Kurz vor Isiolo fängt es völlig unerwartet an zu regnen. Der Regen wird schnell sehr stark, so dass wir die Regenplane am Lkw herunter lassen müssen. Jetzt wird die Suche nach einer Unterkunft natürlich sehr schwierig. In Isiolo halten wir gar nicht an, sondern brettern einfach weiter.
Einige Kilometer weiter sehen wir rechter Hand ein Schild mit dem Hinweis „Rangeland Hotel“. Ohne zu überlegen, biegen wir hier von der Straße ab und erreichen nach wenigen Metern die Hotelanlage. Es regnet immer noch und trotz eines schönen Campingplatzes direkt an der Anlage entscheiden wir uns, Bungalows des Hotels zu mieten, um nicht im Regen das Camp aufbauen zu müssen.




Der Regen hört bald auf und das Wetter bessert sich. Küche, Tische und Bänke bauen wir auf der Campsite auf. Heute Abend wollen wir hier gemeinsam den letzten Tag der Tour bei gutem Essen und Getränken feiern.
Am nächsten Morgen ist wieder strahlendes Wetter und der letzte Tag nimmt einen guten Anfang. Nach dem Frühstück geht es los. Nach etwa 10km erreichen wir die Ring-Road um den Mt. Kenia und können jetzt zügig auf guter Straße die letzte Teilstrecke zurück legen. Bald taucht der Mt. Kenia auf und wir haben zum Glück gute Sicht auf das Bergmassiv, das sehr oft tagsüber in dichte Wolken gehüllt ist. Wir suchen uns einen guten Standort für den Bergblick mit Foto aus, an dem wir dann gleichzeitig die Mittagspause einlegen können.


Jetzt heißt es nur noch fahren. In Nanyuki machen wir noch einmal Rast und gönnen uns auf der Terrasse einer Kneipe ein paar Samosas und Getränke. Am späten Nachmittag erreichen wir ohne weitere Zwischenfälle Nairobi und fahren direkt zur „Zirkuli Campsite“, wo wieder die Zelte für die letzte Nacht in Kenia aufgebaut werden. Schon vor dem Abladen des Lkw beginnen die Vorbereitungen für die Abschiedsfete am Abend, zu dem auch noch Freunde und Nachbarn eingeladen sind. Der Grillabend kann aber nicht lange dauern, da die Gruppe schon morgens in aller Frühe zum Flughafen gebracht werden muss. Es ist ein zünftiger Abend mit gutem Essen und Getränken. Die „Reisenden“ halten erstaunlich lange durch.

Wir beide bleiben noch ein paar Tage in Nairobi, einen Tag bei Friedhelm und für die zwei letzten Nächte haben wir schon im Vorfeld ein Zimmer im Safari-Club Hotel gebucht. Die Gruppe ist gut weg gekommen. Den Tag genießen wir noch in Friedhelms Garten und am Morgen bringt uns Friedhelm in die Stadt und setzt uns am Hotel ab. Die letzten Nachmittagsstunden verbringen wir im Hotel am Swimmingpool mit Blick auf die Skyline der Stadt.












